Carpe Noctem – Ray Hautmann und Uwe Fuchs

Gemeinschaftsausstellung von zwei guten Freunden, Ray Hautmann und Uwe Fuchs.

Ray Hautmann
Musiker, Zeichner, Autor

Der Nürnberger Künstler Ray Hautmann ist ein fester Bestandteil in der fränkischen Kunst- und Kulturszene. Neben seinen Zeichnungen ist er dem einen oder anderen Musikfreund bekannt als leidenschaftlicher Musiker, der zu den Top-Künstlern in der Region und darüber hinaus zählt.
www.happy-drops.de

Seine Auftritte sind meist ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Lesung und Zeichnung.

Feuilleton der Nürnberger Nachrichten

„After Midnight“ von Ray Hautmann ist eine neue Serie, die Nürnberger Besonderheiten humorvoll in einem anderen Licht zeigen. Nach Mitternacht erwacht gar manches zum Leben, das tagsüber ein unaufgeregtes Dasein führt. Die Nacht ist im Fantasie- und Traumbereich der eigentliche Tag und offenbart das Verborgene und Geheimnisvolle.

In Wirklichkeit warteten sie den ganzen Tag auf die Wiederkehr der Nacht,
um endlich anzufangen zu leben.

J Vautrin

Uwe „You-F“ Fuchs
Grafiker und freier Künstler

Vita

Studium zum Dipl. Kommunikations-Designer (FH)
geb. 1963 in Erlangen,
aufgewachsen im Aischgrund / Erlangen,
lebt und arbeitet in Nürnberg.
Angestellt als Grafiker/Layouter im Verlag.
Ist als freier Künstler in seinem Südstadtatelier beheimatet.
Mitglied der Künstlergruppe „Kunstkooperative artOmate“.
Mitbegründer des Kunstautomaten am Kopernikusplatz.
Div. Ausstellungen vorwiegend im fränkischem Raum.

you-f.de

Ausstellung: Portraits aus dem Kater Murr

Wir freuen uns auf eine neue Ausstellung von Axel Kubitz. Gekonnt hat er uns und unsere Gäste analog auf 4×5″ Fotoplatten gebannt und dann digital ausbelichtet.

Vernissage am 10. Mai 2022 ab 19 Uhr. Die Bilder sind etwa 6 Wochen lang bei uns zu sehen.

Ziemlich echte Originale

Die Straßenkreuzer-CD geht zum Geburtstag aufs Nürnberg.Pop Festival

Es ist quasi eine urbane Bauernweisheit: Wenn der neue Straßenkreuzer-Sampler erscheint, dann weiß man, dass es mit Siebenmeilenstiefeln auf Weihnachten zugeht. Seit jetzt auch offiziell sehr erwachsenen 18 Jahren veröffentlicht das fränkische Sozialmagazin immer Anfang November ein schmuckes Mixtape auf CD. Auf dem findet sich ein handverlesener Querschnitt durch die aktuelle Musikszene der Metropolregion. Wie das Heft, so verfolgt natürlich auch die Straßenkreuzer-CD den guten Zweck: Sieben Euro von jedem verkauften Tonträger gehen als extra Weihnachts-Gratifikation an den jeweiligen Straßenkreuzer-Verkäufer.

Das Sahnehäubchen ist die Verpackung: Michael Mateijka, Chef-Fotograf der Nürnberger Nachrichten und von Tag 1 der Historie auch der des CD-Teams, stellt alljährlich unter Berücksichtigung aller Details und Charakatere die großen Bilder der Popularmusikgeschichte nach.

So schritten gleich zu Beginn im Jahr 2002 Serkan Cakmak, Udo Kuznia, Klaus-Bartsch und Ingrid Gutmann in bestem beatles’schen Gänsemarsch über den berühmten Zebrastreifen – und gaben damit den Startschuss zur bis heute zentralen Tradition, in der von AC/DC über Kiss, Abba, Deep Purple, Madness, Kraftwerk, The Who, Nirvana, Elvis Presley, Udo Lindenberg bis Robbie Williams und den Fantastischen Vier schon schabloniert wurden. Denn es sind stets die Verkäuferinnen und Verkäufer des Straßenkreuzers, die dem Cover in altem Motiv ein neues Gesicht verleihen und damit gewissermaßen Ahnengalerie und Hall of Fame gleichermaßen bilden.

Eben diese Galerie ist es, der in diesem Jahr zur Volljährigkeit ein besonderes Geschenk gemacht wird. Auf Einladung des Innenstadt-Festivals Nürnberg.Pop, das am 11. Oktober in die neunte und erstmals zweitägige Runde geht, stellt der Straßenkreuzer im „Kater Murr“ aus – und zeigt bis einschließlich dem Festivalwochenende in der gemütlichen Beiz in der Johannesgasse zum ersten Mal alle bisherigen Cover auf 30 mal 30 Zentimeter originaler Plattengröße im Rahmen einer kleinen Ausstellung, zu deren Eröffnung am 10. September um 19 Uhr die Kunsthistorikerin Natalie de Ligt eine Themeneinführung gibt. Vier Wochen später, nämlich zum Nürnberg.Pop-Auftakt am 11. Oktober, bilden die Fotos selbst dann einen Rahmen, nämlich für die vier (öffentlichen) Konzerte der regionalen Musikszene. So schließen sich Kreise.

Ausstellung „Ziemlich echte Originale“, 10.9.–13.10.2019, Kater Murr, Johannesgasse 14, Nbg, strassenkreuzer.info/strassenkreuzer-cds; nuernberg-pop.de

Text: Katharina Wasmeier | Straßenkreuzer Redaktion
Collagen-Fotos: Michael Matejka | Nürnberger Nachrichten