Von Erich an Fromm – Vernissage mit Lesung von Bassam Loulou

Bassam LoulouBassam Loulou musste 2013 seine Heimatstadt Aleppo verlassen. Auf seiner Reise durch Jordanien und den Libanon bis nach Nürnberg sammelte er unterwegs Objekte ein, die er wie einen Schatz hütete und über alle Grenzen bis zu uns brachte. Diese Objekte werden nun sechs Wochen lang im Kater Murr zu sehen sein.

Aber zuallererst ist Bassam Schriftsteller. Am Abend der Vernissage werden wir seine Gedichte hören, auf arabisch von ihm selbst und ins Deutsche übersetzt gelesen von Thomas Dietz, Schauspieler am Staatstheater Nürnberg. Ein arabischer Freund Bassams, Yanal Abbaza, wird alles mit der Violine begleiten. Ich glaube, wir werden einen ganz bezaubernden Abend verbringen. Ich kann daher nur allen, die Zeit haben empfehlen, ihn mit uns zu teilen.

Am Samstag, den 30. April 2016 ab 18 Uhr.
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Kabarett: Ben Everding im Kater Murr

BenEverdingAm 28. April bei uns im Kater Murr:

Wir müssen die Mühle unseres Vaters verkaufen.

Für das vierte Bühnenprogramm „Wir müssen die Mühle unseres Vaters verkaufen“ von Ben Everding wurden hinlänglich vergessene Texte von Goethe und Brecht, bis Kafka und Screamin‘ Jay Hawkins ausgewählt, die alle eines gemeinsam haben: Sie befassen sich mit dem alten literarisch-philologischen Thema der Mühle. „Man dürfte überrascht sein, wie oft doch die große Weltliteratur dieses Motiv bemühte.“ (Sofern man Everding Glauben schenken mag.)Gesichert ist für den Bühnenabend jedoch, dass der Erzähler auch unter den schlimmsten Tränen der Verfasser gewiss grosszügig mit eigener Phantasterei und Allotria paradieren wird.

Ein sarkastisch, komödiantisch inszeniertes Texttheater vom lyrisch-sardonischen Sprachwandler Ben Everding.

Lesung: Kreuzweise

Ute_17Eine Lesung der Werkstatt Nürnberg im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt zum Zustand der Nation nach der Bundestagswahl.

Die Wahl ist gelaufen, die Stimmenabgabe erfolgte kreuzweise. Wer mit der Wahl nicht zufrieden ist, ärgert sich mit dem Götz von Berlichingen über die dummen Politiker oder das dumme Wahlvolk oder über beides.

Am 10. Oktober ab 19 Uhr. Musikalische Intermezzi: Ute Rüppel

Philipp Moll: „Rainhadd – oder das Füllhorn von Mausgesees“

ist eine Lesung mit dem Kabarettisten Philipp Moll. Der den morgentaubefluteten Auen links der Pegnitz entwachsene Dialekt-, Heimat- und Kenntnisforscher erzählt darin Geschichten, zum Beispiel von Gebäuden und den Menschen darinnen. Und er bringt seine Verwunderung und auch seine Liebe zu den Dingen und Sachen auf diese und jene Weise erheblich zum Ausdruck. Er berichtet über seine Forschungen in Tier- und Pflanzenwelt und Zwischenräumen aller Art vor allem auch über die Zwischenräume zwischen den Buchstaben, die nicht selten groß genug sind um darin kleine Hütten zu errichten. Zudem liest der Meisterschüler, Pressackforscher und Weltanschauungsbeauftragtezur allseitigen Erbauung selbstverfasste Gedichte vor. Summa summarum beweist er ad hoc, dass man in einer Sprache sehr behaust sein kann, auch wenn sie in manchem Ohr eigentümlich klingt.

Und noch etwas: Gewiss könnte Moll, der unter anderem als Waschbretteur, Nasenpfeifer und Maultrommler tätig ist, auch singen … tut dies aber nicht.

www.philipp-moll.de
www.weltanschauungsbeauftragte.com
www.Fastzufuerth.de
www.winterstein.de