Ausstellungseröffnung: „EinBlick Obdachlosigkeit“

_DSC3535smIn einer Stadt wie Nürnberg ist das Thema Obdachlosigkeit ein immer präsentes, aber auch oft verdrängtes Thema. Wir nehmen Matratzenlager unter Brücken oder Personen mit Schlafsäcken in Hauseingängen wahr aber blenden diese Situationen auch schnell wieder aus.

Wir sehen es – und sehen es doch nicht!

In vielen von uns bestehen immer noch Vorurteile. Wir grenzen uns in unsrem Inneren von den obdachlosen Menschen ab, wobei sich ein genaueres Hinsehen im jeden Fall lohnt, da hinter all diesen Personen bewegende Lebensgeschichten stecken und Lebensereignisse, vor denen keiner per se verschont bleibt.

Aus diesem Grund sahen wir als Studenten der Sozialen Arbeit eine Notwendigkeit uns in unserem Schwerpunktprojekt mit diesem Thema auseinander zu setzen und einer breiten Öffentlichkeit diese Lebenswelt nahe zu bringen. Außerdem wollten wir Personen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, eine Plattform bieten, anderen Menschen ihre Lebenswelt näher zu bringen, Klischees und Vorurteile abzubauen und zu informieren, aber auch für Verständnis werben und Aufmerksamkeit erregen.

Daher findet am 14.06.2016 um 19 Uhr die Ausstellungseröffnung zu der Ausstellung „EinBlick Obdachlosigket“ im Kater Murr statt.

Coincidence IN A CUP – Vernissage Gwen Choc

I hate springGwen Choc ist das Pseudonym einer sehr umtriebigen Nürnberger Künstlerin. Wem das zu mysteriös klingt, der möge sich am Dienstag, den 22.3. ab 20 Uhr zur Vernissage im Kater Murr einfinden, um herauszufinden, um wen es sich handelt.

Vernissage: “Story of a journey: Antology (2010-2015)” von Ferdinando Riccio

12545727_1550558458595304_1226585515_oDie Ausstellung “Story of a journey: Antology (2010-2015)” von dem italienischen Dokumentarfotografen Ferdinando Riccio, ist eine Kollektion von Fotografien, die in zahlreichen Reisen während seines Aufenthalts in Nürnberg aufgenommen wurden:
Von Neapel (Italien), seiner Geburtsstadt, bis Kuba, über Spanien, Frankreich, Ungarn, Rumänien, Marokko, die Slowakei, die Tschechische Republik, Österreich, Holland, Serbien, Kroatien und natürlich Deutschland.

Mit der verwendeten Technik berühmter Fotografen der Vergangenheit trifft Ferdinando Riccio den Nerv der Zeit und beschenkt uns mit diesen analogen Fotografien einen perfekten Einblick in die Straßen der Welt.

Ferdinando Riccio wurde 1986 in Neapel (Italien) geboren. 2006 belegte er einen Kurs an der Akademie für bildende Kunst „PiGrecoEmme“ in Neapel.
2008 nahm er verschiedene Aufträge an und landete schließlich als Fotojournalist bei der Presseagentur in Neapel. Hier kam er mit den Problemen und Schwierigkeiten seiner Heimatstadt in Berührung und die sozialen Missstände wurden in seinen Arbeiten zum Hauptaugenmerk.

Um seinen Horizont zu erweitern zog er 2010 nach Deutschland, wo er heute lebt, als Freelance Fotograf arbeitet. Ein Kunstbüch wurd publiziert und seine Fotoprojekte in internationalen Galerien und Museum ausgestellt, darunter das International Photofestival Photissima 2014 in Turin, Italien und Padernborn Fototage 2015 in Deutschland – und natürlich 2011 im Artefakt. 😉

Vernissage: Panoramanie – Fotografien von Marco Wenzel

ausstellung_panoramanie_2015Als Panoramanie wird eine Art Wahn bezeichnet, sämtliche Motive in Form von Panoramabildern abzulichten. Der Fotograf fühlt sich dabei gezwungen, immer wieder außergewöhnliche Ansichten zu produzieren, die mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar sind. Nicht selten wird hierbei der Betrachter vom dabei entstehenden Panorama-Blickwinkel von meist 360° verwirrt. Lässt er sich jedoch darauf ein, kann er die darin steckende Flut von Informationen voll und ganz auf sich wirken lassen und immer wieder neue Details entdecken.

Die großformatigen Fotos der Ausstellung von Marco Wenzel zeigen solche Panoramen in stereografischer Projektion. Bei dieser Art der Abbildung werden die 360°-Rundbilder auf eine quadratische Fläche pro­ji­zie­rt. Durch eine extreme Verzerrung der für den Betrachter oft bekannten Motive, entstehen faszinierende Formen mit außergewöhnlichen Linien. Sie regen die Fantasie an und produzieren dabei völlig neue Objekte.

Eröffnung am Di, 15. Dezember 2015 um 19.30.

http://www.der-wenz.de/