Philipp Moll: „Rainhadd – oder das Füllhorn von Mausgesees“

ist eine Lesung mit dem Kabarettisten Philipp Moll. Der den morgentaubefluteten Auen links der Pegnitz entwachsene Dialekt-, Heimat- und Kenntnisforscher erzählt darin Geschichten, zum Beispiel von Gebäuden und den Menschen darinnen. Und er bringt seine Verwunderung und auch seine Liebe zu den Dingen und Sachen auf diese und jene Weise erheblich zum Ausdruck. Er berichtet über seine Forschungen in Tier- und Pflanzenwelt und Zwischenräumen aller Art vor allem auch über die Zwischenräume zwischen den Buchstaben, die nicht selten groß genug sind um darin kleine Hütten zu errichten. Zudem liest der Meisterschüler, Pressackforscher und Weltanschauungsbeauftragtezur allseitigen Erbauung selbstverfasste Gedichte vor. Summa summarum beweist er ad hoc, dass man in einer Sprache sehr behaust sein kann, auch wenn sie in manchem Ohr eigentümlich klingt.

Und noch etwas: Gewiss könnte Moll, der unter anderem als Waschbretteur, Nasenpfeifer und Maultrommler tätig ist, auch singen … tut dies aber nicht.

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www.Fastzufuerth.de
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